Schloss Rimsingen | HISTORIE
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Historie

1621 kauften die Freiherren von Falkenstein die vorhandenen Guthofsanlagen von Rimsingen.
1773 entstand das frühklassizistische Herrenhaus, nach den Plänen des bekannten Deutschordensbaudirektor FRANZ ANTON BAGNATO, die der vorderösterreichische Kameralbaumeister KASPAR ZENGERLE ausführte.

Die reicher gegliederte Schauseite wendet sich nach Osten dem Park zu. Dort sind neun Fensterachsen durch gequaderte Ecklinsen so aufgeteilt, daß die drei in der Mitte leicht vortreten und sich als Risalit mit geschlossenem Giebel und Balkon abheben.

Zwei Kamine und drei Gauben auf dem hohen Walmdach fügen sich harmonisch in die Symmetrie des Gebäudes ein.

Über eine Freitreppe mit zweiflügliger Gartentür erreicht man das Innere. Dort im Gartensaal treffen wir auf eine zurückhaltende Ausstattung mit strengen Gurtgesimsen und Wandfeldern. Dies gibt den Räumen eine strenge vornehme Ausstrahlung.

Im Obergeschoß befinden sich die Repräsentationsräume des Herrenhauses. Besonders erwähnenswert ist die barocke Eichentreppe mit einem besonderen Deckenabschluß des Treppenteils.

 

Im Giebelfeld des Mittelrisalits die Wappen der Erbauer, des Freiherrn F. A. M. von Falkenstein und dessen Gemahlin Franziska Antonia, eine geborene Gräfin Schauenburg.

Die Dekoration aus Wappen und Zopfgehänge sind im Stil Luis XVI. Der steinerne Fassadenschmuck einschließlich Wappen des Schlosses stammt von dem bekannten Bildhauer JOSEF HÖRR.

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Die gesamte Schloßanlage befindet sich im Privatbesitz und wurde von den jetztigen Eigentümern im Jahre 1985/86 renoviert und restauriert.

Die Schloßanlage wurde mit Herrenhaus, Verwalterbau, hufeisenförmigem Ökonomiegebäude und Park als seltenes Beispiel eines aufeinander abgestimmten Schloßensembles im Breisgau 1953 zum Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung erklärt.